In der Studie von Patton et al. wird der Fokus auf Angst- und depressive Störungen gelegt, so Eyre und Thapar, Cardiff. Dies stellt zwar die häufigste psychische Erkrankung im Jugendalter dar, weitere Störungen sind jedoch ebenso relevant, da Erkrankungen im Erwachsenenalter zwar oft auf gleichartige Erkrankungen im Vorfeld folgen, genauso aber auch andere Symptome vorausgehen können. Diese könnten, betrachtet man Angst und Depression isoliert, unterschätzt werden. Da die vorliegende Studie darauf hinweist, dass Trennung der Eltern ein Risikofaktor für eine psychische Erkrankung darstellt, liegt es nahe, dass stabile und sichere soziale Verhältnisse ein Fortdauern einer Episode beeinflussen können. Überraschenderweise spielten andere Faktoren wie Substanzmissbrauch und asoziales Verhalten keine Rolle bezüglich ihrer Vorhersagekraft späterer psychischer Störungen. Auch zu berücksichtigen ist die elterliche Psychopathologie, da bekannt ist, dass eine mütterliche Depression mit wiederkehrenden depressiven Phasen und Angststörungen im Alter zwischen 19 und 24 assoziiert ist. Da weiterhin unbekannt ist, welche Patienten eine Spontanremission ihrer Erkrankung erfahren, müsste ein beobachtendes Abwarten bei milder Depression gewährleistet sein, so die Autoren.
"Wie viele Strahlenopfer hat die Katastrophe von Fukushima bereits gefordert und wie viele sind insgesamt zu erwarten? Gerade hat die Weltgesundheitsorganisation ihren ersten Risikobericht nach der Katastrophe in Japan veröffentlicht. Die Experten, die ihn erarbeitet haben, sind sich einig: Die gesundheitlichen Schäden durch die Strahlung werden kaum erkennbar sein. Fraglich ist, ob die Statistiken künftig überhaupt zusätzliche Krebsfälle ausweisen werden. Die Strahlendosen für den Großteil der Gesamtbevölkerung seien dafür zu gering, heißt es.
Wurden jedoch bekannte Risikofaktoren für zwischenmenschliche Gewalt berücksichtigt, etwa ein körperlicher Missbrauch, negative Lebensereignisse und mangelnde soziale Unterstützung, dann ergab sich ein anderes Bild: Depressive begingen danach 60 Prozent seltener Gewaltdelikte als Gesunde, bipolar Erkrankte und Alkoholsüchtige nur noch vierfach häufiger. Unterm Strich ist nach dieser Rechnung bei psychisch Kranken das Risiko für einen körperlichen Gewaltakt sogar um 20 Prozent geringer als in der Allgemeinbevölkerung.
Demnach leiden 14,6 Prozent der Erwachsenen, die wegen der Katastrophe die Provinz Fukushima verlassen mussten, an psychischen Problemen, das sind fast fünf Mal mehr als in der sonstigen Bevölkerung (3 Prozent). Dies führen die Autoren auch darauf zurück, dass die Evakuierungen recht chaotisch abliefen und die Betroffenen nur unzureichend über Gesundheitsgefahren informiert wurden. "Obwohl die Strahlenbelastung für die Menschen nach Fukushima relativ niedrig war und keine erkennbaren körperlichen Gesundheitsschäden erwartet werden, hatten psychische und soziale Probleme einen verheerenden Einfluss auf das Leben der Menschen", wird Studienleiter Koichi Tanigawa in einer Lancet-Mitteilung zitiert.
Mit Hilfe von Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien sowie molekularbiologischen Laborverfahren versuchen internationale Wissenschaftler, die Gene für psychische Störungen wie Schizophrenie, bipolare Störungen, Depression, Demenz, Angsterkrankungen oder Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu identifizieren. Doch offenbar gibt es nicht nur jeweils ein Gen, sondern viele Gene, die zur Krankheitsentstehung beitragen. So wurden beispielsweise schon über einhundert Genorte identifiziert, die mit der Entstehung von Schizophrenie in Zusammenhang stehen.1
Er ist wieder da! Peter Schmidt, der Altmeister des deutschsprachigen Thrillers, mehrfach mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, legte nach mehreren Sachbüchern und Fernsehproduktionen einen Medizin-Thriller mit erschütternder Auflösung vor. Am Mittwoch, 18.04.2012 war er zu Gast im Polizeipräsidium Bonn. „Peter Schmidt – Endorphase-X“ weiterlesen
Majanska astrologija je varijacija Mezoameričke astrologije, jedne od najnaprednijih astrologija toga vremena. Majanski kalendar, Tzolkin, je sastavljen od 20 dnevnih znakova i 13 Galaktičkih brojeva, praveći tako kalendarsku godinu od 260 dana. Svaki Majanski znak definiše karakter osobe. Na našem sajtu izračunajte koji ste vi Majanski znak i saznajte više o sebi.
×