Wurden jedoch bekannte Risikofaktoren für zwischenmenschliche Gewalt berücksichtigt, etwa ein körperlicher Missbrauch, negative Lebensereignisse und mangelnde soziale Unterstützung, dann ergab sich ein anderes Bild: Depressive begingen danach 60 Prozent seltener Gewaltdelikte als Gesunde, bipolar Erkrankte und Alkoholsüchtige nur noch vierfach häufiger. Unterm Strich ist nach dieser Rechnung bei psychisch Kranken das Risiko für einen körperlichen Gewaltakt sogar um 20 Prozent geringer als in der Allgemeinbevölkerung.


Bei Einsatz einer geeigneten Kombination von Verfahren, professioneller Anwendung, Auswertung und Interpretation durch Psychologen, sind die Reliabilität und Validität dieser prognostischen Aussagen relativ hoch. Die Validität sinkt mit Zunahme des Prognosezeitraumes, also des Zeitraumes über den sich die Aussage erstrecken soll (eine prognostische Aussage über den Berufserfolg in 20 Jahren verfügt praktisch über keine Validität).
Die Einstichstelle beginnt zu jucken, wenn das blutgierige Insekt bereits abgeflogen ist. Denn der Mückenspeichel enthält Substanzen, die wie ein Lokalanästhetikum wirken und die Haut ringsherum betäuben. Für die Stechmücke ist das ein wirkungsvoller Schutz gegen schlagkräftige Reaktionen des Opfers. Für das Immunsystems des angezapften Körpers aber oftmals Auslöser für eine langwierige Entzündungsreaktion. weiterlesen...
Er blickt auf ein bewegtes Leben zurück und auf zahlreiche erstklassige Kriminalromane, der gebürtige Gelsenkirchener Klaus-Peter Wolf. Die Figuren für seine spannenden Erzählungen findet er in Ostfriesenland. Am Mittwoch, 14. März 2018, stellte er uns seinen neuen Roman ‚Totenstille im Watt‘ vor. „Klaus-Peter Wolf – Totenstille im Watt“ weiterlesen
Judith Krieger sei die derzeit angesagteste Ermittlerin im deutschen Krimi, sagen viele Kolleginnen und Kollegen, und so besuchte uns am 24. März 2010  Gisa Klönne. In „Farben der Schuld“ konfrontiert die „Glauser“-Preisträgerin ihre einstige Star-Ermittlerin bereits zum vierten Mal mit menschlichen Abgründen. „Gisa Klönne – Farben der Schuld“ weiterlesen
In der Studie von Patton et al. wird der Fokus auf Angst- und depressive Störungen gelegt, so Eyre und Thapar, Cardiff. Dies stellt zwar die häufigste psychische Erkrankung im Jugendalter dar, weitere Störungen sind jedoch ebenso relevant, da Erkrankungen im Erwachsenenalter zwar oft auf gleichartige Erkrankungen im Vorfeld folgen, genauso aber auch andere Symptome vorausgehen können. Diese könnten, betrachtet man Angst und Depression isoliert, unterschätzt werden. Da die vorliegende Studie darauf hinweist, dass Trennung der Eltern ein Risikofaktor für eine psychische Erkrankung darstellt, liegt es nahe, dass stabile und sichere soziale Verhältnisse ein Fortdauern einer Episode beeinflussen können. Überraschenderweise spielten andere Faktoren wie Substanzmissbrauch und asoziales Verhalten keine Rolle bezüglich ihrer Vorhersagekraft späterer psychischer Störungen. Auch zu berücksichtigen ist die elterliche Psychopathologie, da bekannt ist, dass eine mütterliche Depression mit wiederkehrenden depressiven Phasen und Angststörungen im Alter zwischen 19 und 24 assoziiert ist. Da weiterhin unbekannt ist, welche Patienten eine Spontanremission ihrer Erkrankung erfahren, müsste ein beobachtendes Abwarten bei milder Depression gewährleistet sein, so die Autoren.
Dominique Manotti ist das Pseudonym von Marie-Noëlle Thibault, französische Gymnasiallehrerin, Historikerin, Gewerkschafterin, Professorin und schließlich Autorin. Sie ist eine der stillen Größen der Kriminalliteratur, des roman noir, die eher über Verlust und Katastrophen, denn über erfüllte Zeiten schreibt – ein Widerschein ihres Lebens. Einen Einblick darin gewährte sie uns bei unserem Krimiabend am Mittwoch, 4. Dezember 2013. „Dominique Manotti – Les Petits Gestes Opale“ weiterlesen
Am 3. Dezember 2014 entführten wir Sie in gleich zwei fremde Welten: Kommissar „Pascha“ aus Istanbul, ein special agent im Dienste der Bayerischen Polizei, in seinem zweiten Kriminalfall, Bierleichen. Geschaffen hat den grantelnden Ermittler der türkischstämmige Su Turhan, der über das Medium Film zum Kriminalroman kam. „Su Turhan – Bierleichen“ weiterlesen
LESUNG Mi., 2. November 2016, 19.30 Uhr, Gaststätte Homburger Hof in Frankfurt-Eckenheim. Gerd Fischer, Andrea Habeney, Lutz Ullrich und drei weitere Autoren lesen aus der Anthologie "Das letzte Date - Liebe, Lust & Leichen". Musikalisch unterstützt von Manfred Wolf (Gesang und Gitarre). Eintritt 6 Euro. Karten sind erhältlich unter 069/79402992 oder Mail an info@mainbook.de
Die siebzehnjährige Catherine Morland, Tochter eines Pfarrers mit "beträchtlichem Vermögen" lebt zusammen mit ihren Eltern und neun Geschwistern in einem kleinen Dorf. Wiederholt erklärt die Autorin, dass sich Catherine aus verschiedenen eigentlich zwingenden Gründen nicht zur Romanheldin eignet. Trotzdem machte Jane Austen sie dazu. Eines Tages bekommt Catherine die Gelegenheit mit einer Freundin der Familie nach Bath zu reisen. Sie ergreift diese Gelegenheit gern und bald darauf befindet sie sich im Kurort Bath. Zu Anfang gefällt es ihr dort nur mäßig, da weder sie noch Mrs. Allen, bei der sie die Zeit in Bath über wohnt, dort jemanden kennt. Doch sie hat Glück, auf einem Ball lernt sie einen gewissen Henry Tilney kennen. Er ist ein amüsanter junger Gentleman von ungefähr vierundzwanzig Jahren. Sie führt mit ihm angeregte Gespräche, bis der Abend endet. Bald darauf lebt sie nur noch dafür, ihn wieder zu treffen, nicht ahnend, dass er Bath für eine Woche verlassen hat.
Vanga erwähnte die Möglichkeit, dass es eine Situation geben könnte, die zu einem dritten Weltkrieg eskalieren könnte, in dem die Atombombe wieder verwendet werden würde.  Doch sie sagte auch, dass es  für die Zukunft reifere Verantwortung geben könnte: “Nach 2000 gibt es keine Flut mehr, sondern wir werden Frieden und Wohlstand sehen”, sagte Vanga. Aber die Menschheit muss die Führung dieser messianischen Persönlichkeit erkennen une akzeptieren.Baba Vanga gibt einige Hinweise, die uns helfen, diesen “Friedensstifter” zu erkennen, der in ihren Worten “den dauerhaften Frieden signalisieren wird. Sie sagt klar, daß “eine neue Religion die Erde wie durch einen Sturm erobern wird.” Nostradamus beschreibt auch diese messianische Figur, die im Osten geboren und den dauerhaften Frieden bringen wird, wie ein neuer Religionsstifter, der unter dem Namen “Moon” kommen wird.

Die Heldin von Carola Clasen, eine Frau in der Mitte ihres Lebens, sucht in der Abgeschiedenheit der Eifel ihr Glück. Mit „Spiel mir das Lied vom Wind“ gab Clasen am 24. Februar 2010 einen tiefen Einblick in die Seele einer Polizistin, die ihre selbst gewählte Diaspora beenden will und sogar vor einem blind date nicht zurückschreckt. „Carola Clasen – Spiel mir das Lied vom Wind“ weiterlesen
In einem verknüpften Editorial, Drs. Griet De Cuypere, Genter Universitätsklinikum, Belgien und Sam Winter, von der Curtin Universität, Australien, sagen die Studie "fordert die primären Betreuer und Psychiater auf, sich von einem" Hang, der von Stigma zu Krankheit führt "für transgender Individuen bewusst zu sein und dazu beizutragen Zu ihrer geistigen Gesundheit durch einen Gender-affirmative Ansatz."
Demnach leiden 14,6 Prozent der Erwachsenen, die wegen der Katastrophe die Provinz Fukushima verlassen mussten, an psychischen Problemen, das sind fast fünf Mal mehr als in der sonstigen Bevölkerung (3 Prozent). Dies führen die Autoren auch darauf zurück, dass die Evakuierungen recht chaotisch abliefen und die Betroffenen nur unzureichend über Gesundheitsgefahren informiert wurden. "Obwohl die Strahlenbelastung für die Menschen nach Fukushima relativ niedrig war und keine erkennbaren körperlichen Gesundheitsschäden erwartet werden, hatten psychische und soziale Probleme einen verheerenden Einfluss auf das Leben der Menschen", wird Studienleiter Koichi Tanigawa in einer Lancet-Mitteilung zitiert.
Bei Einsatz einer geeigneten Kombination von Verfahren, professioneller Anwendung, Auswertung und Interpretation durch Psychologen, sind die Reliabilität und Validität dieser prognostischen Aussagen relativ hoch. Die Validität sinkt mit Zunahme des Prognosezeitraumes, also des Zeitraumes über den sich die Aussage erstrecken soll (eine prognostische Aussage über den Berufserfolg in 20 Jahren verfügt praktisch über keine Validität).

Etwa ein Drittel aller Patienten, die an einer Depression leiden, spricht nicht auf das erste Antidepressivum, das ihnen verordnet wird, an. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Wirksamkeit der Antidepressiva meist erst nach vier bis sechs Wochen kontinuierlicher Einnahme herausstellt. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass sich depressive Patienten einigen Behandlungszyklen mit unterschiedlichen Antidepressiva unterziehen müssen, bevor ein passendes Medikament in der geeigneten Dosierung gefunden ist. Abgesehen von den damit verbundenen Kosten führt dies zu langwierigem Leiden sowie zu einem erhöhten Suizidrisiko.
Am Mittwoch, 4. November 2015, präsentierten wir Ihnen den diesjährigen Deutschen Krimipreisträger Franz Dobler aus Augsburg. Sein Bulle im Zug gibt ungewohnte Einblicke in die kriminalistische Arbeit und in die Psyche von Polizisten. Wie nebenbei ist das Buch auch ein inhaltlich origineller und stilistisch gekonnter Krimi. Fahren Sie mit im ICE und erleben Sie einen Klassiker der Zugreiseliteratur von Patricia Highsmith bis H.R.F. Keating (Thomas Wörtche). „Franz Dobler – Ein Bulle im Zug“ weiterlesen

The Promised Land is the land which, according to the Tanakh (the Hebrew Bible), was promised and subsequently given by God to Abraham and his descendants, and in modern contexts an image and idea related both to the restored Homeland for the Jewish people and to salvation and liberation is more generally understood. The promise was first made to Abraham (Genesis 15:18-21), then confirmed to his son Isaac (Genesis 26:3), and then to Isaac's son Jacob (Genesis 28:13), Abraham's grandson.

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