In der Studie von Patton et al. wird der Fokus auf Angst- und depressive Störungen gelegt, so Eyre und Thapar, Cardiff. Dies stellt zwar die häufigste psychische Erkrankung im Jugendalter dar, weitere Störungen sind jedoch ebenso relevant, da Erkrankungen im Erwachsenenalter zwar oft auf gleichartige Erkrankungen im Vorfeld folgen, genauso aber auch andere Symptome vorausgehen können. Diese könnten, betrachtet man Angst und Depression isoliert, unterschätzt werden. Da die vorliegende Studie darauf hinweist, dass Trennung der Eltern ein Risikofaktor für eine psychische Erkrankung darstellt, liegt es nahe, dass stabile und sichere soziale Verhältnisse ein Fortdauern einer Episode beeinflussen können. Überraschenderweise spielten andere Faktoren wie Substanzmissbrauch und asoziales Verhalten keine Rolle bezüglich ihrer Vorhersagekraft späterer psychischer Störungen. Auch zu berücksichtigen ist die elterliche Psychopathologie, da bekannt ist, dass eine mütterliche Depression mit wiederkehrenden depressiven Phasen und Angststörungen im Alter zwischen 19 und 24 assoziiert ist. Da weiterhin unbekannt ist, welche Patienten eine Spontanremission ihrer Erkrankung erfahren, müsste ein beobachtendes Abwarten bei milder Depression gewährleistet sein, so die Autoren.
Täglich bekommt Hasnain Kazim hasserfüllte Leserpost. Doch statt die Wutmails einfach wegzuklicken, hat er beschlossen zurückzuschreiben - schlagfertig, witzig und immer wieder überraschend. Dieses ebenso unterhaltsame wie kluge Buch versammelt seine besten Schlagabtäusche mit den Karlheinzen dieser Welt und beweist, warum man den Hass, der im eigenen Postfach landet, nicht unkommentiert lassen sollte. Denn, wie Hasnain Kazim schreibt: "Wenn wir schweigen, beginnen wir, den Hass zu akzeptieren. Also, reden wir!"
Extrem warme Luft, starke Sonnenstrahlung und hohe Luftfeuchte schwächen Herz und Kreislauf, Motivation und Konzentrationsfähigkeit lassen nach, die Schlafqualität sinkt. Wer zu wenig trinkt riskiert Thrombosen, die einen lebensbedrohlichen Infarkt oder Embolien auslösen können. Schwache Muskulatur und Schwindel erhöhen das Risiko zu stürzen und sich dabei ernsthaft zu verletzen. Doch anhaltende Hitze beeinträchtigt auch das Gemüt, ein oftmals unterschätztes Risiko. weiterlesen...
Atomkatastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima haben einer Studie zufolge für die Opfer gravierende, oft übersehene psychische Folgen. Zum 70. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki fordern Forscher der Fukushima Medical University im Medizinjournal The Lancet, die betroffene Bevölkerung über die tatsächlichen Gesundheitsrisiken durch Atomunfälle besser aufzuklären. So sei die Rate an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen noch 20 Jahre nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl hoch gewesen. Ähnliche Probleme gebe es nach dem Gau in Fukushima.
Friedrich Ani, vielfach gefeierter Hörspiel-, Drehbuch- und Krimiautor aus München, hat für seinen Ermittler Tabor Süden zahlreiche Auszeichnungen bekommen. Am Mittwoch, 24. April 2013, war er zu Gast bei unserem Krimiabend im Polizeipräsidium – wieder mit der Kriminalmusik unseres Jazzensembles und dem Catering vom Gasthaus Salvator in Bonn. „Friedrich Ani – Tabor Süden und das heimliche Leben“ weiterlesen
ACHTUNG folgende LESUNG wird aus gesundheitlichen Gründen verschoben: Fr, 4. Dezember, um 19.30 Uhr, ScaleFriends Center, Zum Wartturm 3 in Gelnhausen. Tanja Bruske liest aus ihrem neuen historischen Roman "Tod am Teufelsloch" ACHTUNG neuer Termin und andere Location für diese Lesung. Sie findet statt am 21. Januar 2016 um 19.30 Uhr in Gründau-Lieblos, Weinbergstraße 27, Geschäftsräume der Ernährungsberaterin Jane Franz

Mehrmals haben wir Ihnen Insider präsentiert, Polizisten, die ihre Erfahrungen in Kriminalromanen festhalten und tiefe Einblicke in die Polizeiarbeit ermöglichen. Nun sind wir auf einen Spezialisten gestoßen, der schon mehr als 30 Jahre lang Verbrecher jagt. Am 25. Februar 2015 waren der Kriminaler und Krimiautor Andreas Schnurbusch und Jamaika-Mike zu Gast bei unserem Krimiabend im Polizeipräsidium. „Andreas Schnurbusch & Michael Weigelt – Gut & Böse“ weiterlesen
Mit Hilfe von Familien-, Zwillings- und Adoptionsstudien sowie molekularbiologischen Laborverfahren versuchen internationale Wissenschaftler, die Gene für psychische Störungen wie Schizophrenie, bipolare Störungen, Depression, Demenz, Angsterkrankungen oder Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu identifizieren. Doch offenbar gibt es nicht nur jeweils ein Gen, sondern viele Gene, die zur Krankheitsentstehung beitragen. So wurden beispielsweise schon über einhundert Genorte identifiziert, die mit der Entstehung von Schizophrenie in Zusammenhang stehen.1
Seit 2008 erfreut sich die Lesereihe „Literatur im Hegel-Haus“ großer Beliebtheit. Zu insgesamt einundvierzig Lesungen luden Dr. Manfred Schmid als Initiator und der in Stuttgart allseits bekannte Vorleser Rudolf Guckelsberger eine treue Zuhörerschaft in das Kellergewölbe des Hegelmuseums in der Eberhardstraße. Standen zunächst Hegels Zeitgenossen im Mittelpunkt (Hölderlin, Kleist, Heine u. a.), kamen später auch andere Autoren zu Wort – sowohl aus der Vergangenheit (Dante, Shakespeare, Swift) als auch Schriftsteller der näheren Gegenwart (Roald Dahl, Ringelnatz, Stefan Zweig u. a.).
0911-706806 ... für alle, die am Heiligen Abend nicht allein sein oder Weihnachten anders verbringen wollen. Dieses Jahr in der Kofferfabrik: Schottische Weihnacht, heitere, besinnliche und schaurige Geschichten aus dem Land des Whiskys und der Dudelsäcke von und mit Thomas Kastura, musikalisch umrahmt von Pete Smith (alias Peter Schmieder). Einlass ab 17 Uhr mit Lebkuchen und Glühwein, ab 18.30 Uhr: 3-Gänge-Menü mit Kultur
Dass gleich der erste Kommentar auf eine IPPNW-Veröffentlichung verweist, entbehrt angesichts der Kernbotschaft des vorliegenden Zeit-Artikels, dass nämlich die Betroffenen des Reaktorunglücks von Fukushima aufgrund falscher Informationen (i.e. Übertreibung) über das Ausmaß und die Gesundheitsfolgen der Strahlenbelastung vor Angst psychisch krank werden, nicht einer traurigen Ironie.
Sie macht aus sich selbst kein Geheimnis: Sandra Lüpkes liebt Inseln, Musik, Krimis und ihren Lebensgefährten Jürgen Kehrer, den Schöpfer von Wilsberg. Dass im Kopf der Mutter zweier Kinder aber auch Verbrechen zu spannenden Geschichten heranreifen, weiß nur ihre Leserschaft, und die wird immer größer. Am 9. April 2014 haben wir sie im Polizeipräsidium kennengelernt. „Sandra Lüpkes – Götterfall“ weiterlesen
Jan Seghers ist für deutsche Krimifans schon lange kein Geheimtipp mehr. Der renommierte Schriftsteller, Kritiker und Essayist hat mit seinem Ermittler Robert Marthaler eine Figur geschaffen, die nicht wenige an Kurt Wallander erinnert. Am 28.03 2012 war der Bestsellerautor zu Gast im Bonner Polizeipräsidium. „Jan Seghers – Die Akte Rosenherz“ weiterlesen
Jan Seghers ist für deutsche Krimifans schon lange kein Geheimtipp mehr. Der renommierte Schriftsteller, Kritiker und Essayist hat mit seinem Ermittler Robert Marthaler eine Figur geschaffen, die nicht wenige an Kurt Wallander erinnert. Am 28.03 2012 war der Bestsellerautor zu Gast im Bonner Polizeipräsidium. „Jan Seghers – Die Akte Rosenherz“ weiterlesen

Kabarettisten sind gemeinhin für ihr loses Mundwerk bekannt. Einer, der aber auch schreibend die Menschen begeistert, ist Dietrich Faber aus Gießen. Seine Kriminalromane um Kommissar Bröhmann führten wochenlang die Bestsellerlisten an und seine Lesungen sind bestens unterhaltende Bühnenereignisse. Wir erlebten Bröhmann’s Highlights, angereichert um Fabers neuen, noch nicht veröffentlichten Roman „Tote Hunde beißen nicht“ am 12. März 2014. „Dietrich Faber – Tote Hunde beißen nicht“ weiterlesen
ACHTUNG: Diese Lesung am 29.9. muss leider entfallen, sie wird aber im Dezember oder Januar nachgeholt, Termin wird hier rechtzeitig bekanntgegeben! LESUNG & MUSIK Fr., 29. September 2017, 20 Uhr. Cafe Cult Fee in FFM Fechenheim. Gerd Fischer liest aus seinem Eintracht Frankfurt-Krimi "Einzige Liebe" + Jutta Loskill, Sängerin und Gutarristin, begleitet ihn dabei musikalisch

Das Bereich der psychischen Erkrankungen (ICD-10 F00-F99) hat in den letzten zehn Jahren für die Arbeitswelt erheblich an Bedeutung gewonnen. Anders als noch in den frühen 2000er Jahren, in denen Beschäftigungslose überproportional von psychischen Diagnosen betroffen waren, sind es im letzten Jahrzehnt die Berufstätigen, bei denen psychisch bedingte Fehlzeiten auffällig zunehmen. Die Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen zeigt, dass Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen vor allem seit dem Jahr 2006 kontinuierlich ansteigen: im Rahmen der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hat die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen (AU-Fälle) bis 2015 um knapp 50 Prozent und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) um gut 70 Prozent zugenommen. Auch die Berichte der anderen Kassen weisen ähnliche Zahlen aus: bei der BKK waren psychische Erkrankungen für rund 15 Prozent aller AU-Tage verantwortlich. Innerhalb der DAK hat sich das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht und Depressive Episoden (F32) sind zur drittwichtigsten Einzeldiagnose bei Arbeitsunfähigkeit aufgestiegen (2016).
Während soziale Ablehnung und Gewalt als starke Prädiktoren der Not und aller Formen der Funktionsstörung festgestellt wurden, konnten keine Variablen der Geschlechterinkongruenz psychische Belastung vorhersagen, während nur eine Variable eine einzelne Form von Dysfunktion vorhersagen konnte; Anfragen, die als das gewünschte Geschlecht bezeichnet werden, waren ein Prädiktor für eine Dysfunktion bei der Arbeit oder Schule.
Bei 1943 Jugendlichen aus Australien wurden psychische Störungen an 5 Zeitpunkten im Jugend- und an 3 im jungen Erwachsenenalter erfasst. Die Teilnehmer waren zu Studienbeginn bzw. -ende im Mittel 15,5 bzw. 29,1 Jahre alt. Störungen im Jugendalter wurden mithilfe des Revised Clinical Interview Schedule (CIS-R) erfasst. Ein CIS-R-Wert von ≥ 12 war dabei die Stufe, bei der die Intervention durch einen Hausarzt angebracht gewesen wäre.
Das Scheiteln der Haare ist eine der Tendenzen der Frühjahrs- und Sommerfrisuren. Mittelscharfes Haar wird sehr stilvoll aussehen. Darüber hinaus hat die Mitteltrennung einen erstaunlichen Effekt, der das Gesicht schlanker erscheinen lässt. Wenn Sie das Gefühl haben, dass der Mittelscheitel nicht für Ihre Gesichtsform geeignet ist, können Sie Ihren modischen mittleren Haarschnitt mit einem Knall abschließen. Hier haben Sie mehrere Möglichkeiten. Wenn Sie stumpf geschnittenes, mittellanges Haar gewählt haben, können Sie es mit einem stumpfen Knall vervollständigen. Layered Frisur wird mit Side Bang fabelhaft aussehen.
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